Bedeutung von Tippelbruder | Babel Free
[ˈtɪpl̩ˌbʁuːdɐ]Definitionen
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Person, die ohne festen Wohnsitz umherzieht derogatory
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Nominativ Plural des Substantivs Tippelbruder form-of, nominative, plural
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Handwerker, beispielsweise ein Zimmermann, der bei verschiedenen Lehrmeistern in verschiedenen Städten lernen will und deshalb auf Wanderschaft ist outdated
- Genitiv Plural des Substantivs Tippelbruder
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Akkusativ Plural des Substantivs Tippelbruder accusative, form-of, plural
Äquivalente
Beispiele
“„Monika Dimpfl berichtet, wie sich Josef Popfinger als Tippelbruder […] in der Fremde durchschlug, was er dabei sah und erlebte ….“”
“„Auf dem Phantombild erkennt Rudi seinen Tippelbruder Winter, der ihm noch zehn Euro schuldet.“”
“[George Orwell:] „Als Tellerwäscher in Paris und als Tippelbruder in England lebte er – und hungerte auch zuweilen – mit den Ausgebeuteten und den Arbeitslosen, mit Wanderarbeitern und Obdachlosen.“”
“„Wir alle, mutmaßte er, hätten in prähistorischen Zeiten zusammen mit der Urmuttermilch den Rhythmus der Schritte unserer Nomadenahnen eingesogen⟳. Und fest in unseren Genen verankert. Seitdem, schlussfolgern⟳ Generationen von Tippelbrüdern messerscharf, liege uns das Herumziehen⟳ im Blut.“”
“„Es ist schwer zu ergründen, was das für ein Mensch ist, der da wegen Totschlags auf der Anklagebank sitzt. Ein Mann, der behauptet, im Sitzen⟳ mit der Ferse auf seinen Tippelbruder eingetreten⟳ zu haben⟳.“”
“„Neulich […] habe er einen⟳ Obdachlosen, der ihn um Geld für eine Fahrkarte gebeten⟳ habe, gleich mit dem Bischofsauto zum Bahnhof gebracht. »Ich bin selbst für Tippelbrüder erreichbar – das ist doch auch was.«“”
“„Mit dem Brot in der Hand eilte [Matthias Platzeck] dem fliehenden Jungen⟳ hinterher und rief ein ums andere Mal: „Dein Butterbrot, dein Butterbrot …“ Als er an einer Parkbank vorbei lief, auf der sich mehrere Tippelbrüder an einer bulligen Zweiliterflasche „Ochsenblut“ gütlich taten⟳, krähten die Clochards ihm hinterher: „Stulle heiß det!““”
“„Bei potenziellen Arbeitgebern ist es ein weitverbreiteter Irrtum, dass WandergesellInnen [sic] nur Kost und Logis verlangen⟳. In der Regel sollten⟳ die Tippelbrüder und -schwestern mit ortsüblichen Löhnen oder nach Tarifvertrag bezahlt werden⟳.“”
“„Der gelernte Schmied Ostwald musste – Ende des 19. Jahrhunderts arbeitslos geworden⟳ – als wandernder Handwerksbursche mehr als ein Jahr durch Deutschland ziehen⟳. Seine Erlebnisse in der Welt der Tippelbrüder und Tagelöhner verarbeitete er in seinem ersten Roman „Vagabunden“ von 1900, der ein großer Erfolg wurde.“”
GER-Stufe
C1
Fortgeschritten
Dieses Wort gehört zum GER-Wortschatz C1 — Stufe fortgeschritten.
Dieses Wort gehört zum GER-Wortschatz C1 — Stufe fortgeschritten.
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