Bedeutung von anfüttern | Babel Free
[ˈanˌfʏtɐn]Definitionen
- sich etwas durch (vieles) Essen zuziehen, bekommen (zum Beispiel einen Bauch)
-
Köder auswerfen, um Tiere vorerst an die Fütterung zu gewöhnen especially, transitive
- jemanden durch kleine vermögenswerte Zuwendungen über längere Zeit hinweg gewogen machen, um später eine (unzulässige) Gegenleistung einzufordern
Beispiele
“Wenn Sie nicht anfüttern, werden Sie nur ab und zu einen Fisch fangen, auch wenn ganze Schulen vorbei schwimmen.”
“In großen Seen mit weit verstreutem Hechtbestand oder in Gewässern, die für die aktive Suche mit Kunstködern zu verkrautet sind, lohnt es sich mit den sogenannten Deadbaits (tote Köderfische) anzufüttern.”
“Wer vor dem Fischtage anfüttern kann, hat große Vorteile.”
“Mir hat einmal ein Mandant gesagt, anfüttern darf man niemanden, der für die Öffentliche Hand arbeitet, aber vorm Dehydrieren darf man ihn doch retten.”
“Unisys würde Leute „anfüttern“ und das heisst so viel wie: „Man hält einem Entscheidungsträger die Hand hin, bis dieser aus der Hand frisst“, schreibt der 'Sonntag' unter Berufung auf einen hohen Chefbeamten.”
“Wer hier mit »Nein« antwortet, den wird es kaum verwundern, dass heute so mancher amtliche Entscheidungsträger nach attraktiven Lockangeboten und lukrativen Zusatzverdiensten Ausschau hält: Gesetzeshüter »halten die Hand auf«, Parlamentarier lassen sich von der Wirtschaft »anfüttern«, Verwaltungsangestellte werden »geschmiert«.”
GER-Stufe
B2
Obere Mittelstufe
Dieses Wort gehört zum GER-Wortschatz B2 — Stufe obere mittelstufe.
Dieses Wort gehört zum GER-Wortschatz B2 — Stufe obere mittelstufe.
Siehe auch
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