Bedeutung von Namenstabu | Babel Free
/[ˈnaːmənstaˌbuː]/Definitionen
Konvention, bestimmte Namen aus verschiedenen Gründen (ethisch, politisch, religiös) zu meiden. Die tabuisierten Ausdrücke können bei Bedarf durch eine Abkürzung, einen Euphemismus oder eine Umschreibung umgangen werden.
Beispiele
“„Über diese Bedeutungsschichten seines Namens spricht er allerdings nicht, sie fallen offensichtlich unter sein Namenstabu, das in einer besonderen Situation entsteht.“”
“„Aus derartigen Vorstellungen erwuchs eine Unzahl von Bräuchen und besonderen sprachlichen Formen und Verhaltensweisen wie Namenscheu (bei der Verehrung Gottes oder eines göttlichen Wesens) und Namentabu und dessen Kehrseite, die Ersetzung des Namens durch euphemistische (beschönigende, verhüllende) oder antiphrastische (das ‚Gegenteil‘ ausdrückende) Benennungen.”
“„Eine besondere Variante von Namenstabus soll es bei den Kirgisen gegeben haben.“”
“„Wie ist es zum Namenstabu gekommen?“”
GER-Stufe
B2
Obere Mittelstufe
Dieses Wort gehört zum GER-Wortschatz B2 — Stufe obere mittelstufe.
Dieses Wort gehört zum GER-Wortschatz B2 — Stufe obere mittelstufe.