Bedeutung von obersächsisch | Babel Free
Beispiele
“Im Vogtländischen und Westerzgebirgischen schwindet in- und auslautendes ‚n‘ häufiger als im Obersächsischen und Osterzgebirgischen[.]”
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“Zum Thüringisch-Obersächsischen gehören: a) das Thüringische, das weiter in Südwestthüringisch (Salzungen, Eisenach, Erfurt, Ruhla, Thüringer Wald), Südostthüringisch (Altenburg, Böhlen, Gera, Rudolstadt) und Nordthüringisch (einschließlich Unterharz) zerfällt; b) das Obersächsische, zu dem das Mansfeldische, Sälische (Halle an der Salle), Osterländische (Leipzig, östlich bis Torgau) und Meißnische zu rechnen ist.”
“Die Grenze zwischen Obersächsisch und Erzgebirgisch, das auch in Deutschböhmen gesprochen wird, läuft [...]”
“Und von diesen drei Dialekten (Obersächsisch, Vogtländisch, Erzgebirgisch) [...] (please add an English translation of this quotation)”
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“Mitzka wollte 1943 in diesem von ihm Nordobersächsisch genannten Sprachraum zwar einen selbständigen mitteldeutschen Dialekt erkennen, versuchte aber gleichzeitig in der Namengebung den Zusammenhang mit dem Obersächsischen anzudeuten. 1957 verzichtete Mitzka wieder auf Eigenstellung und Namen und rechnete den gesamten Bereich als Osterländisch und Südmärkisch gänzlich zum Obersächischen. Seibicke vermengt nun beide Beurteilungen Mitzkas, indem er diesen Sprachraum Nordobersächsisch nennt und ihn als Teilgebiet in das Obersächsische einbezieht.”
“Das Obersächsische ist eine uneinheitliche Sprachlandschaft, [...]. Als größere Untermundarten gehören [...] das Westerzgebirgische [..]; das Osterzgebirgische [..]; das [...] Nordwestböhmische [..]; und das Nordböhmische [..]. Im Westen liegen auf thüringischem Boden das Reußische [..]; das Holzländische [..]; und das einst thüringische Altenburgische [..]. Den Hauptbereich des Obersächsischen nimmt das Meißnische ein, das sich [...] in Süd-, Nord- und Ostmeißnisch untergliedert. Im Osten schließt sich bis zum Wendischen das Westlausitzische an. Durch umgangssprachliche Elemente stark aufgelöst ist das Osterländische [..]. Auf niederdeutschem Substrat lagert das Anhaltische [..]. (please add an English translation of this quotation) Unter Südmärkisch verstehen wir jenen heute hochdeutschen Dialektraum, der sich auf einst niederdeutschem oder wendischem Sprachgebiet von der Mulde bis zur Netze nördlich des Obersächsischen und Schlesischen hinzieht [...].”
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“Nördlich des Obersächsischen und nordwestlich des Schlesischen erstreckt sich unter Einschluß [...] der Lausitz im Süden und des Stadtgebietes von Berlin im Norden von der unteren Mulde im Westen bis zur unteren Warthe im Osten ein hochdeutscher [...] großer Inferenzraum, der [...] als Nordobersächsisch-Südmärkisch bezeichnet sei. (please add an English translation of this quotation) Im Süden folgt das Ostfälische auf das hochdeutsche Nordthüringische und im äußersten Südosten auf das Anhaltische des Obersächsischen, doch waren beide Bereiche vor ihrer [...] Verhochdeutschung niederdeutsch-ostfälisch ([..]).”
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“Als Großgebiete erscheinen in dieser Gliederung: [...] 3. Omd. [= Ostmitteldeutsch]: Thüringisch, Obersächsisch, Schlesisch. [...]”
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“Der obersächsische Dialektraum erstreckt sich in weitester Auslegung von Plauen im Süden bis Wittenberg im Norden, er umschließt noch Halle an seiner westlichen Grenze und geht bis zur polnischen Grenze im Osten. [...] das Obersächsische im engeren Sinn [..]: die Dialektgebiete des Meißnischen (um Dresden/Meißen) und des Südwest/Südost-Osterländischen (um Leipzig), also unter Ausschluß des Erzgebirgischen und Vogtländischen im Süden, des Nordosterländischen und Elbe-Elster-Gebiets im Norden sowie des Lausitzischen im Osten.”
“Zum ostmitteldeutschen gehören: a) das Thüringische, [...]. b) das Obersächsische und das Erzgebirgische ([..]); α) Osterländisch ([..]) β) Meißnisch ([..]) γ) Erzgebirgisch, einschließlich der ehemals deutschsprechenden Teile im Gebiet der nordwestl. ČSSR. c) das Lausitzisch-Schlesische.”
“Das Obersächsische (Wiesinger 1983, 862–869) umfasst das Osterländische, das Meißnische, das Erzgebirgische, dem das Nordwestböhmische zugehörte, und das Nordobersächsisch-Südmärkische (vgl. Große 1955; Seibicke 1967; Becker/Bergmann 1969; § E 43).”
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“2007, Markus Steinbach, Ruth Albert, Heiko Girnth, Annette Hohenberger, Bettina Kümmerling-Meibauer, Jörg Meibauer, Monika Rothweiler, Monika Schwarz-Friesel, Schnittstellen der germanistischen Linguistik, p. 197 (with a picture/diagram)”
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“Je nach Herkunft des Hauptanteils der Siedler und den damit verbundenen dialektalen Grundlagen können in den Böhmischen Ländern folgende Mundarträume unterschieden werden: das Mittelbairische (unterer und mittlerer Böhmerwald bis Eisenstein, Südmähren sowie die Neuhauser-Neubistritzer, Budweiser, Brünner und Wischauer Sprachinseln), das Nordbairische (Westböhmen mit dem Egerland), das Ostfränkische (Nordwestböhmen zwischen Duppau und Brüx), das Obersächsische (Nordböhmen bis Böhmisch Kamnitz und Böhmisch Leipa) und das Schlesische (Iser-, Risen-, Falken- und Adlergebirge sowie Braunauer Ländchen und Nordmähren mit Schlesien), wobei der Süden und Westen des Landes dem oberdeutschen Sprachraum und der Norden und Osten dem mitteldeutschen Sprachraum zugehören.”
“2019, Beat Siebenhaar, Ostmitteldeutsch: Thüringisch und Obersächsisch, in: Sprache und Raum: Ein internationales Handbuch der Sprachvariation. Band 4: Deutsch. Herausgegeben von Joachim Herrgen, Jürgen Erich Schmidt. Unter Mitarbeit von Hanna Fischer und Birgitte Ganswindt, volume 30.4 of Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (Handbooks of Linguistics and Communication Science / Manuels de linguistique et des sciences de communication) (HSK), Berlin/Boston, p. 407ff., here p. 407”
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